Regeln der Benediktiner

 

Der Müßiggang ist ein Feind der Seele, sprach der Mönch Benedikt. Deshalb müssen die Brüder zu bestimmten Zeiten sich mit Handarbeit und wiederum zu bestimmten Stunden mit der Lesung Gotterfüllter Bücher beschäftigen.

So wurde in den Klöstern gearbeitet und gotterfüllte Bücher gelesen. Die Benediktiner Klöster entwickelten sich zu einem selbständigen  Wirtschaftunternehmen und blieben in ihrer Versorgung weitgehend autonom. Sie bewirtschafteten selbstständig Ihre Gärten und Felder und führten Handwerkliche Tätigkeiten aus.  Neben all Ihren Tätigkeiten, versorgten sie noch Kranke und bedürftige Menschen. So entwickelten Sie auch die Herstellung von Bier weiter, womit Kranke und Schwache gestärkt wurden.

Ihre Bekleidung war die Tunika, ein langes, kurzärmeliges Gewand das aus Leinen oder Wolle hergestellt wurde. Darüber wurde die Kukulle, eine mit einem Regenmantel zu vergleichende Kutte mit Kapuze getragen. Diese war aus einem dichten Gewebe oder aus Fell.

Eine alte Regel besagt: Ein Mönch habe zwei Unterkleider, zwei Hemden, zwei Oberkleider und zwei Kapuzen zu besitzen. Ebenso vier paar Fußlappen, zwei paar Hosen, zwei Gamaschen aber nur einen Gürtel als sein eigen. Gingen die Mönche auf Reise, so trugen Sie Femoralien, Beinkleider sowie der Jahreszeit angepasste leichte oder feste Schuhe.

Bei der Arbeit bestand Ihre Gewandung aus dem Skapulier (ein loses anliegendes Schulterkleid). An Ihrem Gürtel waren ein Messer, eine Nadel sowie eine Schreibtafel mit Griffel und ein Taschentuch befestigt.


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