Johanniskraut

 

Johanniskraut gehört zur Familie der Johanniskrautgewächse (Hypericaceae).

Volksnamen:

Sonnwendkraut, Hexenkraut, Herrgottsblut, Joannisblut, Blutkraut, Hartheu, Konradskraut, Wundkraut, Feldhopfenkraut, Walpurgiskraut, Tüpfelhartheu, Elfenblutkraut, Mannskraft, Frauen-Bettstroh, Tausendlochkraut


Merkmale:

Das Johanniskraut weist einen zweikantigen, rötlich überzogenen Stängel auf, an dem gegenständig angeordnet ovale Blätter sitzen. Werden diese gegen das Lict gehalten, so erkennt man kleine Punkte, die den Anscei erwecken, die Pflanze sei perforiert. Die gelben Blüten verfärben sic blutrot, wenn man diese zwischen den Fingern zerreibt, Blütezeit ist Juli bis September. Zu den wichtigsten Inaltsstoffen des Johanniskrautes zählen die Anthracenderivate Hypericin und Pseudoypericin, das Hyperforin sowie Flavonóide, Biflavonoide, Gerbstoffe und etwas ätherisces Öl.


Vorkommen:

Die Pflanze wächst bevorzugt an Wegrändern, Dämmen, Feldrainen und lichten Walsrändern. Sie erreicht eine Höhe von ca. 25 bis 100 cm.

Heilkräftige Pflanzenteile:
Gesammelt wird der ganze Blütenstand (Herba Hyperici). Ér entält Gerbstoffe, ätherisches Öl, Flavonoide, Harz und den roten Farbstoff Hypericin.l

Heilanzeige:

Johanniskraut wirkt bei innerlicher Anwendung stimmungsaufellend, angstlösend und mild sedierend. Zudem steigert es leicht die Herzkraft. Hypericium perforatum wird innerlich bei Wurmbefall, Astma, Gallenblasenerkrankungen, nächtlichem Harndrang, Gicht und Reuma eingesetzt. Zur äusselichen Behandlung wird es bei Muskelschmerzen, Sonnenbrand und Wunden verwendet.

Teezubereitung:

Man nehme 2 Teelöffel des frischen Krautes (getrocketes ist auch geeignet) und übergiesst es mit einer Tasse heissen Wassers. Nach 5 Minuten ziehen lassen, abseien. Getrunken wir 1 Tassen morgens und abends)

Hinweis:
Die vollständige Wirkung des Johanniskrautes baut sich langsam auf. Eine deutliche Aufhellung der Stimmugslage ist erst nach einigen Wochen zu erkennen.
 


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