Gänseblümchen

 

Das  Gänseblümchen (Bellis perennis) auch Ausdauerdes Gänseblümchen ist eine mehrjährige Pflanzenart. Sie ist die Heilpflanze des Jahres 2017.

Volksnamen:

Gänseblümchen, Maßlliebchen, Tausendschön, Monatsröserl, Margritli, Dusendschön, Angerbleamal, Rote und Weisse Busserl, Mondscheinerl, Müllerblümli, Milchblümli ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Korbblütler, Asteraceae.

Merkmale:

Jede Blattrosette bringt von März bis November ununterbrochen aufsteigende bis aufrechte, blattlose, meist 5-15 Zentimeter lange Blütenstandschäfte mit einzel stehenden Blütenkörbchen hervor. Die mehr er Körpchenförmige Blütenstand enthält Hüllblätter, die einen bewimperten Rand besitzen. Die mehr als 100 Blüten sind-wie für Korbblütler typisch-auf der verbreiterten Sprossachse, dem so genannten Blütenstandsboden angeordnet. Randständig sind die weissen, weiblichen, 4-8 (bis 11)mm, 1,5 langen Zungenblüten in zwei Reihen angeordnet. Im Zentrum des Blütenkörbchens stehen zwieschen 75 und 125 gelbe, zwittrige und tricherförmige 1,5mm lange Röhrenblüten.

Vorkommen:

Das Gänseblümchen ist häufig auf Wiesen, Grasplätzen, Angern, Weiden, Gärten und Wegrändern zu finden.

Heilkräftige Pflanzenteile:

Verwendet werden die Büten und Blätter gerne im Salat. Am besten schmecken die Blätter aus dem inneren der Rosette. Auch die Büten sind essbar. Die Knospen so wie die nur halb geöffneten Blüten schmecken angenehm nussartig , die geöffneten Blüten dagegen leicht bitter, wodurch sie sich vorrangig als Salatbeigabe eignen, Sauer eingelegt werden Knospen manschmal als Kapernersatz verwendet.

Heilanzeige:

Das Gänseblümchen wir in der Volksheikunde von alters her verwendet. Heute wird es vor allem als Blutreinigungsmittel bei Früjahrskuren empfohlen, wiel es den Stoffwechsel der Galle und der Leber anregt, es ist leicht abführend, aber auch stärkend, krampflösend und schmerzlindernd. Deshalb ist es bei Leberstörungen, Nieren- und Blasenerkrankungen sowie  Verdauungsstörungen infolge von Blähungen angezeigt. Zur Frühjahrskur nimmt man die frischen Sprossen der Pflanze ohne die Wurzel je 1 Esslöffel mit wenig Wasser verdünnt pro Tag.

Teezubereitung:

Man nehme 2 Teelöffel des blühenden Krautes und übergiesst es mit einer Tasse heissen Wassers. Für die Homöopathische Verwendung wird aus der frischen Pflanze eine Urtinktur gewonnen.
 

zurück