Natürliche Färbekräuter  

benutzte man schon in der Steinzeit dies bezeugen Höhlenmalereinen die in Südwest Europa gefunden wurden. Für gelbrot bis braunrot wurde eisenoxidhaltige Erde benutzt. Für schwarz Kohle und weiß Kalk und Gips. Die einzigste Möglichkeit um dauerhaft zu färben war das Färben mit Pflanzen- und Tierextrakten.

Die wohl bedeutendsten tierischen Farbstoffen waren Purpur und Scharlachrot Purpur war der berühmteste und teuerste Farbstoff des Mittelalters, der aus dem Drüsensekret verschiedener Purpurschnecken gewonnen wurde. Für 1g Purpur benötigte man 8000-9000 Schnecken. Die Purpurherstellung wurde 1453 von den Türken beendet als Sie Konstantinopel eroberten und dabei die Werkstätten zerstörten. Das Scharlachrot stammt aus Schildläusen.
  

Färbekräuter/Wurzeln

Farbergebniss

Alkanna

violett

Bartflechte

gelb

Birke

zitronengelb

Blauholz

blau

Brennnessel

zitronengelb

Chochenille

hellrot

Eiche/ Blätter

gelb

Eiche/ Rinde

gelb

Erika/ Heide

ocker

Färbeginster

hellgrün

Faulbaum

hellbraun

Gelbholz

zitronengelb

Goldrute

grün

Henna

hellbraun

Indigo

blau

Malve

rosa

Möhre

dunkelgelb

Rainfarn

hellgrün

Rhabarber

goldgelb

Rhododendron

rotbraun

Ringelblume

lindgrün

Saflor

zitronengelb

Sandelholz

rosa

Schachtelhalm

gelb

Scharfgarbe

gelb

Schöllkraut

ocker

Sonnenblume

goldgelb

Tagetes

hellgrün

Waldmeister

altrosa

Walnuß

dunkelgelb

Zwiebel

gelb


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